Verein Deutscher Ingenieure
Bezirksverein Mittelhessen e.V.

Der Verein.

Der Bezirksverein Mittelhessen ist einer von 45 Bezirksvereinen des VDI. Mit ca. 1600 Mitgliedern ist er der größte technisch wissenschaftliche Verein in Mittelhessen. Der Robert Paul Kling Preis und der Eberhard Möllmann Preis sowie die Förderung von Projekten im Rahmen "Jugend für Technik" runden die Aktivitäten ab.

Studienreise 2012

Die Studienreise/Fachexkursion führte vom 18.-26.10.2012 nach Usbekistan entlang der Seidenstraße (Chiwa, Buchara, Samarkand, Taschkent) mit technischen Besichtigungen bzw. Fachbesuchen an der  Universität in Taschkent, in der GM-Chevrolet Motorenfertigung, dem Fernsehturm Taschkent sowie von ausgewählten besonders sehenswerten U-Bahnstationen Taschkents.

Am 18.10.2012 fanden sich 28 Mitglieder, Freunde und Angehörige des Bezirksvereins Mittelhessen am Frankfurter Flughafen ein, um das „Abenteuer“ einer gemeinsamen siebentägigen Fachexkursion nach Usbekistan zu bestehen. Ein angenehmer Sechsstundenflug mit der Uzbekistan Air (Boeing 767) brachte uns in die Hauptstadt Taschkent, wo nach Koffersuche und Einreiseformalitäten das altehrwürdige Hotel Usbekistan auf uns wartete. Bereits am frühen nächsten Morgen ging es per Flugzeug (neuer A320) nach Urgench an die westliche Landesgrenze zurück, um dort die Exkursion in der jahrtausendealten Wüstenoase Chiwa zu starten. Unsere Reise führte uns dann von Chiwa über Buchara und Samarkand über das Herz der alten Seidenstraße zurück in die Landeshauptstadt Taschkent. Auf unserem Weg gab es viel Erstaunenswertes zu entdecken: die Wüste Kizilkum, prachtvolle Medresen, Moscheen und Paläste, die sich in teilweise großartigem Zustand präsentierten. Auch die Geschichte des Landes inkl. seiner historischen Führer wurde uns nahe gebracht.
In Taschkent konnten wir den Fernsehturm und ausgewählte U-Bahnstationen besichtigen.
Für die Ingenieure wurde es bei dem Besuch des Tashkent Automobile and Road Construction Institute (TARCI) der Universität Taschkent interessant. Der Rector Prof. Icramov Murat begrüßte uns und informierte über aktuelle Entwicklungen und Planungen im Bereich des Automobil- und Straßenwesen seines Landes. Dabei zeigte er sich außerordentlich interessiert an einem Austausch von Wissen und Erfahrung mit deutschen Stellen.
Last but not least konnten wir die Motorenfertigung von Chevrolet besichtigen. Hier wurde uns auf sehr eindrucksvolle Weise die Produktion von Teilen und das „Assembling“ von angelieferten und selbstgefertigten Teilen zum Endprodukt „Automotor“ vorgeführt.
Am 25.10.2012 endete dann unsere spannende Reise mit einem ruhigen Rückflug nach Frankfurt Main.

Autor: Wolf-Rüdiger Schoneweg





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