Verein Deutscher Ingenieure
Bezirksverein Mittelhessen e.V.

Der Verein.

Der Bezirksverein Mittelhessen ist einer von 45 Bezirksvereinen des VDI. Mit ca. 1600 Mitgliedern ist er der größte technisch wissenschaftliche Verein in Mittelhessen. Der Robert Paul Kling Preis und der Eberhard Möllmann Preis sowie die Förderung von Projekten im Rahmen "Jugend für Technik" runden die Aktivitäten ab.

Kunststoffmaterialtypen und deren Anforderungen/Prüfbedingungen für Befestigungselemente in der Automobilindustrie

VDI-GME   Materials Engineering
VDI-FVT   Fahrzeug- und Verkehrstechnik

18. November
Ort der Veranstaltung: Technische Hochschule Mittelhessen, Wiesenstr. 14, 35390 Giessen Raum A21.0.02 (früher G 2)

16.00Uhr

Titel:  

Kunststoffmaterialtypen und deren Anforderungen/Prüfbedingungen für Befestigungselemente in der Automobilindustrie

Referenten: Dipl.-Ing. (FH) Frank Rosemann und Dipl.-Ing. (FH) Ralf Michel
Fa. Tucker, Giessen

Historie der Firma Tucker mit aufzeigen der aktuellen Standorte ,Produkte
·         Überblick von Kunststoffbefestigungen
·         Aufzeigen der verwendeten Standardmaterialtypen
·         Materialeingangsprüfung von Kunststoffmaterial
·         Aufzeigen der Kundenanforderungen an einem Beispiel
·         Aufzeigen der verschiedenen Bauteilprüfverfahren

17.00Uhr

Titel:

Experimentelle und numerische Untersuchungen an faserverstärkten Kunststoffen unter dynamischer Belastung


Referent: M.Sc. Manuel Roth, THM Giessen


Der effiziente Einsatz von Material und Ressourcen ist in den vergangenen Jahren immer mehr in den Vordergrund gerückt. Die Reduzierung des Gewichts, beispielsweise eines Fahrzeugs oder Flugzeugs, steht dabei an erster Stelle. Neue Materialien sind ein Schlüssel, um das Gewicht zu reduzieren. Damit bei gleichzeitig reduziertem Gewicht die mechanischen Eigenschaften erhalten bleiben, können die Werkstoffe durch Fasern verstärkt werden.

In dem Vortrag werden zwei Möglichkeiten vorgestellt: kurzglasfaserverstärkte Thermoplaste, welche umfangreich im Automobil eingesetzt werden, sowie endlosglasfaserverstärkte Duroplaste, welche sich eher im Luftfahrtbereich wiederfinden. Beide Werkstoffe werden experimentell unter quasistatischen sowie dynamischen Bedingungen charakterisiert. Anschließend erfolgt eine Modellierung des Materials sowie des Verbundaufbaus. Dies ermöglicht schließlich die Simulation von Lastfällen wie Crash eines Fahrzeugs oder Impakt eines Teilchens Weltraumschrott auf eine Raumstation. Die Modellierung der Werkstoffe erfordert dabei eine Beschreibung des richtungsabhängigen Verhaltens sowie der belastungsabhängigen Versagensformen. Es werden außerdem verschiedene Möglichkeiten zur Abbildung des Verbundes vorgestellt sowie dynamische Effekte aufgezeigt, die als Besonderheiten bei der Modellierung berücksichtigt werden müssen.


Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schwalbe
mail@hans-joachim-schwalbe.de Tel.:064782650


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